Zubereitung eines exzellenten Salats – ein Regelwerk

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Befassen wir uns mit den Grundprinzipien eines exzellenten Salats. Vielerorts werden anstelle von farbenfrohen und aufreizenden Salaten langweilige, prosaische grüne Blätter aufeinandergeschichtet. Hier sind die Grundprinzipien, um das Beste aus einem bescheidenen und doch nicht so bescheidenen Gericht herauszuholen. Kurz, genau das, was Jamie Oliver beabsichtigt hatte:

Als erstes braucht es einen Salat. Um etwas Geld zu sparen, einfach einen ganzen Salatkopf kaufen. Das ist zwar etwas aufwändiger in der Zubereitung, aber es spart definitiv einige Münzen. Auf der anderen Seite sind abgepackte Schnittsalate heutzutage ideal und so zeitsparend – vorgewaschen und fertig geschnitten. Aber diese Variante ist natürlich weniger umweltfreundlich.

Zum Zweiten kommt eine Salatschleuder sehr gelegen. Dies ist ein absolutes Muss für Hobby- wie Profisalatgourments. Einfach alle Blätter im Siebteil der Schleuder waschen, bis das Wasser klar ist. Dann das Sieb in die Schleuder legen. Durch das Drehen der Schleuder fliesst das überschüssige Wasser aufgrund der Zentrifugalkraft von den Blättern. Zusätzlich können die Blätter mit einem Papiertuch getrocknet werden. An sauberen, aber trockenen Blätter haftet das Dressing besser.

Drittens sollte man verschiedene Salate miteinander mischen, um ein komplexeres Geschmacksprofil zu erhalten. Kopfsalat und Radicchio, Sauerampfer und Brunnenkresse, Lola Rossa, Chicorée, Grünkohl, um nur einige zu nennen. Nicht zu vergessen sind Kräuter wie Minze, Basilikum, Petersilie, Estragon, Oregano und so weiter.

Widmen wir uns nun dem Gemüse. Für einen schönen bunten Salat muss nicht viel Geld und Zeit investiert werden. Es braucht einen normalen Schäler für Sellerie, Gurken, Karotten und Randen. Einige halbierte Kirschtomaten und schon ist der Regenbogen in der Schüssel. Grundsätzlich könnten wir hier bereits aufhören und nur ein wenig Olivenöl und Gewürze hinzufügen. Aber warum hier stoppen?

Fügen wir etwas mehr Knuspriges hinzu, sei es in Form einiger Nüsse, Samen oder Croûtons. Sogar Kartoffelchips können funktionieren. Nicht einschüchtern lassen – probieren geht über studieren.

Noch nicht genug? Wie wäre es mit einem Lieblingskäse: Mozzarella und Feta, Blauschimmelkäse und Parmesan, gerieben, gewürfelt oder zerbröckelt. Es funktioniert alles.

Gebratener Speck? Porchetta? Gebratenes Hühnchen? Alles geht rein in unser Salatmeisterwerk. Natürlich dürfen wir nicht vergessen, ein einfaches Dressing zuzubereiten, um alles auf geölten Rädern in den Magen zu befördern. Dazu benötigt es 3 Teile Olivenöl (oder verschiedene Öle miteinander vermischt) und 1 Teil Säure (Zitrone, Grapefruit, Limettensaft, Champagner, roter/weisser Essig und/oder eine Mischung davon) sowie ein Glas mit Deckel. Diese Variante ist für alle gedacht, die sich nicht mit einer Schüssel und einem Schneebesen anlegen möchten. Und es ist super einfach – alles in das Glas geben, mit Salz und Pfeffer würzen (ein Teelöffel Senf ist auch immer eine gute Idee), den Deckel schliessen und kräftig schütteln, bis sich Öl und Säure vermischen und als Emulsion zusammenbleiben. Diese Sauce ist ziemlich schwach und wird sich bald trennen. Aber wir mischen sie sofort unter unseren Salat. Verschwenden wir also keine Zeit mehr. Viel Spass mit den grünen Blättern samt Regenbogen!

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