Romanesco: Fakten zum natürlichen Meisterwerk

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Über Romanesco Fakten zu sammeln ist kaum möglich, will man das einzigartige Aussehen und seinen gesunden Beitrag zur Ernährung aussen vorlassen. Der grüne Minarett- oder Türmchenkohl aus dem Mittelmehrraum ist auch hierzulande ein beliebtes und vielseitiges Lebensmittel geworden.

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Herkunft und Bedeutung des Romanescos

Der Romanesco ist ein Kohl und kommt, so wie es der Name bereits stark vermuten lässt, aus dem Süden Europas. Genauer gesagt wurde er bereits vor Jahrhunderten vor allem im römischen Gebiet intensiv kultiviert und gezüchtet. Aber auch das sonnige Spanien gehört zu seinen Hauptanbaugebieten. 

Ein ungewöhnliches Aussehen

Du magst es vielleicht nicht glauben, doch zu den interessantesten Romanesco Fakten gehört die grosse Ähnlichkeit zum hiesigen Blumenkohl. Auf den ersten Blick jedoch sehen sich beide Kohlarten überhaupt nicht ähnlich. Im Querschnitt lässt sich allerdings ihre Verwandtschaft schon kaum mehr leugnen. Struktur und Aufbau sind nahezu identisch.

Romanesco und ein kleiner Blumenkohl

Das futuristische Aussehen hat der Romanesco jedenfalls schon sehr lange, und es macht ihn zu einem zierenden Element auf dem Teller, selbst wenn er bereits in einzelne Röschen zerschnitten ist. Der grösste Unterschied zum Blumenkohl ist übrigens, dass Romanesco Sonne abkriegen darf, während er wächst. Während Blumenkohl sorgsam von seinen eigenen Blättern abgedeckt wird, um seine weisse Farbe zu behalten, entwickelt Romanesco seine grüne Farbe nur aufgrund des sich in der Sonne bildenden Chlorophylls.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Nun noch einige Romanesco Fakten zu seinen für einen Kohl recht vielen Inhaltsstoffen:
Romanesco hat neben einer Menge Vitamin C und Provitamin A noch einiges mehr zu bieten, was ihn im Vergleich zum Blumenkohl zum deutlichen Gewinner in diesem Punkt macht. Die Vitamine B1, B2 und B6 sowie Karotin und Niacin kommen ebenfalls im Romanesco vor und bilden somit eine wichtige Nahrungsgrundlage.

Die Mineralstoffe Kalium, Phosphor, Zink und Schwefel sind für den menschlichen Körper unverzichtbare Baustoffe und tragen einerseits zu einem funktionierenden Austausch zwischen den Zellen bei, dienen als deren Bauteile und unterstützen ein gesundes Wachstum von Haut, Nägeln und Haaren. Wenn das keine praktischen Romanesco Fakten sind.

Für wen Romanesco am besten geeignet ist

Jeder kann Romanesco essen. Da Romanesco neben den oben bereits erwähnten zahlreichen Inhaltsstoffen gleichzeitig auch wenig Fett und Kohlenhydrate besitzt, eignet er sich aber auch wunderbar für die Schonkost, beispielsweise bei einer Diät oder nach einer Magen-Darm-Erkrankung. Ihm werden auch entgiftende Wirkungen nachgesagt, sodass er auch in einigen Entschlackungskuren vorkommt. Gerade in unserer sehr fetthaltigen und ballaststoffarmen Ernährung bietet der Romanesco also einen angenehmen wie notwendigen Ausgleich auf dem Teller.

Frischer Romanesco mit schöner Struktur

Romanesco in der Schweiz

Der grüne sogenannte Türmchenkohl kommt zwar aus dem warmen Mittelmeerraum, wird aber seit etwa 400 Jahren vermehrt auch in der Schweiz kultiviert. Anbauzeit ist hier von etwa Mai bis November, danach ist es in der Schweiz für einige Monate zu kalt für den Romanesco. Dennoch kann er hierzulande ganzjährig verzehrt werden, legt dafür allerdings deutlich weitere Wege bis in unsere Küche zurück.

Romanesco kochen und backen

Damit er nicht seine grüne Farbe verliert, sollte Romanesco nur gerade so lange in gesalzenem Wasser vorgekocht werden, dass er seine Bissfestigkeit nicht verliert. 15-30 Minuten reichen daher völlig aus. Ob als Cremesuppe, als zierende Beilage zu verschiedensten Gerichten oder überbacken mit Käse – Romanesco lässt sich prinzipiell zu allem verwenden, wozu du auch Blumenkohl nehmen könntest. Hier ein leckeres Rezept für in den Ofen: Gemüsewähe mit Romanesco.

Romanesco roh geniessen

Einer der ungewöhnlicheren Romanesco Fakten: Auch roh lässt sich der grüne Kohl wunderbar geniessen, beispielsweise in Salat. Dazu sollte am besten jungen frischen Romanesco verwendet werden, denn dieser ist perfekt in seiner Konsistenz für den rohen Verzehr geeignet. Auch geschmacklich gibt roher Romanesco einiges her, er sollte jedoch vorher kurz abgewaschen werden. Ideal macht er sich in einem bunten Gemüsesalat. Haltbar ist der beliebte Kohl zu Hause noch etwa bis zu 4 Tage im Kühlschrank.

Bilder von Flickr und Farmy.ch.

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